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20.11.2019

Ebola preparedness in Ruanda

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Konzeption und Bau von Isolierstationen an vier Distriktkrankenhäusern

Seit dem Beginn des Ebolafieberausbruchs im Ostkongo 2018 unterstützen das Institut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit und das Robert-Koch Institut akademische und staatliche Partner in Ruanda bei der Vorbereitung auf ein etwaiges Auftreten von Ebolafieberfällen. Das an den Ostkongo angrenzenden Land zählt zu den Hochrisikogebieten einer regionalen Verschleppung.

Standen zunächst Trainings in Ruanda im Vordergrund (Schutzausrüstung, Triage, Infektionsschutz), fanden in Sommer 2019 Erkundungsmissionen zu grenznahen Kliniken durch Teams aus Tropeninstitut, RKI, TU Braunschweig und ruandischem Gesundheitsministerium statt. Nachdem dort die strukturellen Voraussetzungen erfasst wurden, werden nun gemeinsam mit dem ruandischen Ebola-Krisenzentrum und dem Rwanda Biomedical Centre baulich-funktionale Maßnahmen konzipiert, um spezialisierte Stationen zur sicheren Isolierung und Behandlung von Ebolafieberverdachtsfällen umzusetzen. Parallel erfolgt die gezielte Weiterbildung von Fachkräften vor Ort. Folgemaßnahmen für die kommenden Jahre werden aktuell mit den beteiligten Partnern geplant.

Kontakt

Prof. Dr. Frank Mockenhaupt,



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